Herzlich Willkommen!


Den Kopf gerade halten, greifen, sitzen, stehen, gehen, sich selbständig anziehen und essen - Fähigkeiten, die Kinder mit frühkindlichen Hirnschäden, Parkinsonpatienten und Menschen nach einem Schlaganfall schrittweise erlernen können. Dabei behandelt der ungarische Arzt Dr. A. Petö die Bewegungsstörungen nicht isoliert, sondern er hat den ganzen Menschen im Blick.

 

Logopädie, Physiotherapie, Neurologie, Ergotherapie, Pädagogik und Pflege sind bei der Konduktiven Förderung zu einem komplexen System verbunden. Die Förderaufgaben werden nicht auf verschiedene Spezialisten verteilt, sondern von einer Person (Konduktorin genannt) wahrgenommen und in den normalen Tagesablauf eingebunden werden. Zu einem normalen Tagesablauf gehören das Lernen und die Sozialisation in einer Gruppe. Die Betroffenen werden in einer altersgemäßen Gruppe (Kindergarten, Schule, Therapieeinrichtung) gefördert.

 

In komplex angelegten Programmeinheiten für die Gruppe und den Einzelnen werden Bewegungsabläufe durch kontinuierliche Wiederholung und Rhythmisierung automatisiert und sofort auf Alltagssituationen übertragen. Die Aufgaben und Handlungen werden als sinnvoll und zielführend erkannt und erreichen dadurch eine erhöhte Bedeutung. Das Gehirn wird somit angeregt, die durch die Hirnschäden verursachten Defizite in den Bewegungsabläufen neu zu organisieren - sozusagen, sie neu zu programmieren.

Was kann Konduktive Förderung leisten?


Über uns

Wir sind Eltern, Therapeuten, Pädagogen und Förderer. Wir bieten die Konduktive Förderung nach Prof. Dr. A. Petö für spastisch gelähmte Menschen in Mitteldeutschland an.

 

Aktuell

Seit Oktober 2015 wird in der konduktiven Gruppe regelmäßig mit dem Galileo-Therapiegerät trainiert.

Es kommen hierbei für jedes Kind individuelle muskelentspannende und muskelaufbauende Übungen zur Anwendung.

Mitglied werden

Eine Mitgliedschaft im Verein Maximo-Schrittweise e.V. ist schon ab € 24,- im Jahr möglich.